Ich folge dem Ruf meines Herzens, da in mir ein Feuer brennt.
 
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Hab keine Angst

Wenn du immer nur alleine bist,
Traurige Gedanken nicht verbannst
Und merkst, wie es dich zerfrisst,
Weißt du, dass du so nicht mehr leben kannst.

In deinem Kopf hast du viele Träume.
Die Gedanken kreisen immerzu,
Doch sie bleiben für immer Schäume.
Dein Herz findet so niemals Ruh.

Trau dich mal etwas zu riskieren,
Verdräng für einen Moment die Angst.
Du hast doch nichts mehr zu verlieren,
Da du sowieso nicht viel verlangst.

Ganz allein du musst alles geben,
Es ist schon seit Ewigkeiten klar.
Hör auf in Gedanken zu leben,
Dann werden deine Hoffnungen wahr.

Du musst dich mal zusammenreißen
Und einfach rausgehen in die Welt.
Ein neues Leben für gut heißen,
Dann wird dein tristes Leben erhellt.
14.3.09 16:26


Wie mag es sich wohl anfühlen, wenn eine Freundschaft auf einmal nicht mehr existent ist? Man hat sich auseinander gelebt. Plötzlich hat man andere Interessen, lebt ein anderes Leben, als der Gegenüber und er ist auch nicht mehr die Person, die man einst kennen lernte. Möglicherweise ist man auch einfach nicht mehr gut genug und ist deshalb uninteressant geworden oder man ist zu kompliziert.
Doch warum tut es so weh, wenn es vorbei ist? Es kam ganz schleichend. Vielleicht wäre es noch aufzuhalten gewesen, wenn man anders gehandelt hätte. Man merkt erst, was man getan hat, wenn man in den Trümmern steht.

Früher wünschte ich mir immer jemanden, der mir zuhört. Eine Person, der ich vertrauen konnte. Doch es war niemand da. Ich wollte mir den Schmerz von der Seele reden und nicht immer alles für mich behalten, aber es war einfach niemand da. Als es anfing mir besser zu gehen, weil ich die Gabe hatte mir selbst zu helfen, trat dann diese besagte Person, auf die ich solange gewartet hatte in mein Leben. Zum ersten Mal konnte ich einer Person vertrauen, ihr meine Gedanken schenken. Doch jetzt ist es wohl vorbei. Ich will nicht, dass es vorbei ist. Es darf nicht vorbei sein. Nicht jetzt! Es ist schon lange vorbei. Der Anfang vom Ende fing vor Monaten an. Es gibt kein offizielles Ende. Bitte nicht.
Möglicherweise bin ich auch gar nicht traurig, weil es vorbei ist, sondern der Erinnerungen wegen. Traurig, weil all die Dinge, die wir erlebt haben, so nie wieder kommen werden. Aber ich will es nicht. Ich lebe in der Erinnerung, denn dann tut es nicht ganz so weh.
5.3.09 22:32


Das Ende

Es ist das erste Mal im Leben,
Dass jemand Gedanken mit mir teilt.
Dir kann ich mein Vertrauen geben.
Ich hoffe, dass der Moment verweilt.

Alles war etwas Besonderes,
Doch anscheinend war es nicht genug.
Vielleicht ist der Tod ein Kompromiss.
Er kommt näher mit jedem Atemzug.

Ich weiß nicht mehr was ich noch tun soll,
Habe doch nur auf mein Herz gehört.
Doch das alles war verhängnisvoll.
Ich habe damit alles zerstört.

Du bist ein Teil von meinem Leben
Dennoch lief einiges verkehrt
Wir sind gezwungen aufzugeben
Denn wir haben uns nicht bewehrt.
28.2.09 21:02


"Diese Lieder sagen mehr als 1000 Worte
Sie sind immer für Dich da
Sie waren der Trost, der Freund in Deinem Leben
Wenn niemand bei Dir war"
(Böhse Onkelz - Diese Lieder)


Man tröstet sich selbst. Versucht sich irgendwie selbst zu erhalten. Es ist so schwer. Dieser tägliche Kampf. Doch irgendwann kann man nicht mehr kämpfen. Manchmal wünschte ich, ich könnte einfach zu Boden fallen und aufgeben. Aber dazu bin ich zu stark. Ich muss aufstehen und immer weiter kämpfen. Wenn man aufgeben würde, wäre alles bereits geschaffte weg. Es wäre einfach nicht mehr existent und man hätte es umsonst solange versucht.

Ich therapiere mich selbst. Ich höre Böhse Onkelz.
Ich versuche mich selbst zu erhalten. Weiter zu leben. Egal wie. Leben. Einfach nur leben. Um jeden Preis. Wer kennt dieses Gefühl nicht, einfach nur leben zu wollen?
19.2.09 22:55


Auseinander gelebt

Man ist am selben Punkt gestartet, doch die Wege gehen mittlerweile immer weiter auseinander. Jeder hat sich auf seine Art verändert. Man ist nicht mehr die selbe Person, wie vor zwei Jahren. Möglicherweise hat man sich einfach zu sehr vertraut. Der andere weiß zu viel von einem. Wenn er einem wehtun wollen würde, könnte er es, da er ganz genau weiß, was einen verletzt. Vielleicht hat man aber auch einfach nur zuviel Zeit zusammen verbracht. Wenn man monatelang jeden Tag miteinander verbringt, macht man sich voneinander abhängig und sobald der andere dann anfängt sich von einem unabhängig zu machen, fällt man in ein tiefes Loch.
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Die Gewohnheiten müssen geändert werden. Man muss sich damit abfinden, dass man auch mal allein sein muss, dass man nicht immer jemanden zum Reden hat. Vielleicht tut solch eine kleine Pause auch mal ganz gut. Vielleicht wird das Verhältnis dadurch besser. Ich hoffe es so sehr. Die Hoffnung stirbt zuletzt. In manchen Fällen ist sie das, was einen noch am Leben hält.
Doch was soll man tun, wenn es bald keinen Grund mehr gibt, um weiter zu leben? Wenn die beste Freundin auf einmal weg ist? Wenn einem alles genommen wird, was man besitzt. Die bessere Hälfte ist weg! Einfach weg. Der Mensch, dem man am meisten vertraut hat, ist nicht mehr existent. Man hat sich langsam aber sicher auseinander gelebt. Wenn man gewusst hätte, worauf es hinausläuft, hätte man soviele Dinge anders gemacht. Mit der gemachten Erfahrung kann man viele Dinge anders und auch besser machen. Aber dennoch tut es weh. So weh, dass man das Gefühl hat, vor Schmerz zu sterben. Und man glaubt, dass man eigentlich keine Tränen mehr haben müsste, wenn es danach ginge, wieviel man aus dem bereits genannten Grund geweint hat.
15.2.09 22:03


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