Ich folge dem Ruf meines Herzens, da in mir ein Feuer brennt.
 
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18.4.09 21:02


Ich stehe draußen in der Nacht. Es ist ganz mild. Wie damals letzten Sommer. Nur jetzt ist es kälter, weil es Frühling ist. Ich schließe die Augen, denke an die alte Zeit. Wir wir gemeinsam am See lagen, die Sterne beobachtet haben. Die Nacht ist genauso sternenklar wie damals. Ich sehe in den Himmel, versuche den großen Wagen zu finden. Alles ist genauso. Nur jetzt bist du nicht da. Du fehlst mir. Und ich stehe vor meiner Haustür und warte darauf, dass ich abgeholt werde und liege nicht wie letzten Sommer mit dir am See. Ich atme tief ein, schließe die Augen und in meinem Kopf beginnt der Film. Ich lasse alles Revue passieren. Die zahllosen Sommernächte, die wir zusammen am See lagen oder spazieren gegangen sind und uns einfach irgendetwas erzählt haben. Ich spüre einen Stich im Herzen. Die Erinnerung droht mich zu erdrücken und obwohl meine Augen geschlossen sind, laufen Tränen meine Wangen hinab. So weh tut die Erinnerung. Und ich weiß, dass es dir egal ist. Denn du hast jemand neues gefunden, mit dem du solche Ereignisse wieder erleben kannst. Aber ich nicht. Und ich glaube, ich möchte auch mit niemandem wieder so etwas erleben, weil es mit dir einfach viel zu schön war.
4.4.09 20:41




Die Sonnenstrahlen kitzeln auf der Nase und draußen ist es warm. So warm, dass man ohne Jacke herum laufen könnte. Menschen sitzen draußen im Park, essen Eis und gehen spazieren. Jeder versucht soviele Sonnenstrahlen einzufangen, wie es nur geht. Da wird einem doch glatt warm ums Herz.
31.3.09 21:19


"
These wounds won't seem to heal
This pain is just too real
There's just too much that time cannot erase"
(Evanescence - My Immortal)


In wie fern ist es die Aufgabe von Freunden einem zu helfen, wenn es einem schlecht geht? Müssen sie einem überhaupt helfen? Nein, wahrscheinlich nicht. Es liegt doch viel näher einen einfach wie einen alten Lappen wegzuschmeißen, sobald man nicht mehr den Erwartungen entspricht, als sich auch nur eine Sekunde um einen zu kümmern.
26.3.09 21:39


Wie fühlt es sich an, wenn man glücklich ist? Ist Glücklichsein Unabhängigkeit, frei sein? Man darf sich nicht zu sehr von einer bestimmten Person abhängig machen, nicht alles für sie aufgeben, denn wenn sie weg ist oder einen plötzlich fallen lässt, steht man da und hat nichts mehr. Einem wird somit sozusagen alles genommen. Eine wichtige Erfahrung, die man möglicherweise früher oder später im Leben einmal machen muss. Ich habe sie soeben gemacht. Und es tut weh, aber jetzt bin ich frei. Und wenn der erste Schmerz vorüber ist, geht es einem besser. Die Schwere ist weg, das was einem so sehr auf dem Herzen liegt, ist weg. Der gesamte Ärger, die gesamte Wut sind weg und leider auch die Gelegenheit der besagten Person alles noch einmal an den Kopf zu knallen, was man sagen wollte. Aber was soll man tun? Vielleicht ist es so besser. Unabhängigkeit ist besser. Es fühlt sich gut an. Ich brauche sie nicht und ich kann das alles alleine. Besser als zuvor. Es ist schwieriger, aber es funktioniert besser. Alles. Ich glaube, ich lebe.
22.3.09 22:20


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